14.Spieltag
Doppelpack von Brüske reicht
TuS Wagenfeld bekleckert sich beim 2:1 über Sankt Hülfe-Heede nicht mit Ruhm
Von Matthias Borchardt
WAGENFELDDer TuS Wagenfeld behauptete zwar gestern durch einen 2:1 (2:0)-Erfolg im Südkreisduell gegen den TuS Sankt Hülfe-Heede in der Fußball-Kreisliga den ersten Platz, bekleckerte sich dabei aber nicht mit Ruhm.
Vor allem über die vergebenen Chancen ärgerte sich Wagenfelds Trainer Stefan Müller: „Wir haben es uns selber schwer gemacht. Unsere Leistung war heute nicht gut, wir haben zu wenig Fußball gespielt.“ Neben dem zweifachen Torschützen Dominik Brüske gefielen noch der kopfballstarke Libero Thorsten Dünnemann und Mittelfeld-Lenker Torben Maas.
Maik Wiechering, Coach beim TuS Sankt Hülfe-Heede, sah die Niederlage als nicht so tragisch an: „Wir haben uns doch ganz gut verkauft. Da war nicht mehr zu machen. Spielerisch und vom Zweikampfverhalten her sind die Wagenfelder einfach besser.“ Dass der Tabellensechste nur mit 1:2 verlor, lag auch daran, dass sich Schlussmann Torben Mutke vor allem in der zweiten Halbzeit mehrfach auszeichnete.
Die Gastgeber griffen sofort an, hatten bereits nach 107 Sekunden eine Chance, als Piotr Gawron nach einer Ecke von Torben Maas den Ball volley neben den Pfosten setzte. Nur sechs Minuten später stellte der gleiche Akteur Torben Mutke mit einem Freistoß auf die Probe (8.). Auf der anderen Seite hielt Wagenfelds Torwart Torben Kolkhorst einen Freistoß von Taner Sünün (10.). Die Gäste, die ohne Goalgetter Aydin Sünün (Nasenbeinbruch) antraten, brachten sich mit Fehlern im Spielaufbau mehrfach selbst in die Bredouille. Nach einer Rechtsflanke von Sergio Agripino verlängert Gawron die „Pille“ zu Dominik Brüske, der das 1:0 (18.) für den Primus markierte. Anschließend bestimmten die Wagenfelder vor 120 Zuschauern weiter das Spiel. Mutke zeichnete sich bei einem Gawron-Schuss aus (27.), leitete dann aber selbst das zweite Tor ein. Der 27-Jährige rutschte bei einem Abschlag aus. Brüske nahm das Geschenk aus 16 Metern an und jagte den Ball aus 16 Metern zum 2:0 (30.) in den Winkel.
Kurz vor der Pause hatten die Sankt Hülfer bei einer Maas-Ecke Glück, als André Glatzel einen Kopfball des aufgerückten Dünnemann vor der Linie klärte (43.).
Nach dem Wechsel legte der Spitzenreiter weiter den Vorwärtsgang ein, ging aber mit seinen Chancen zu fahrlässig um. Nach einem Ballverlust von Roman Lich brachte Gawron den Ball nicht an Mutke vorbei (52.). Und Dennis Barg traf nur das Außennetz (65.). Anschließend spielten die Platzherren den einen oder anderen Angriff nicht konsequent aus. In der Endphase hätte Gawron nach Vorarbeit von Alexander Finke treffen müssen, scheiterte jedoch abermals an Mutke (81.). Besser machte es auch der von Finke freigespielte Brüske nicht, der den Ball neben den Pfosten schoss (85.). Spannend wurde es noch einmal, als Taner Sünün nach einem Pass von Christophe Bimbeni-Salabiakou auf 1:2 (87.) verkürzte. Zu mehr reichte es für die Sankt Hülfer aber nicht.
In der Nachspielzeit erkannte Schiedsrichter Achim Warnke (SV Heiligenfelde) einen Treffer des Wagenfelders Cristian Nasui wegen Abseits nicht an.
Spieler des Spiels:
Torben Mutke
Der Torhüter des TuS Sankt Hülfe-Heede patzte zwar einmal, machte aber seinen Fehler mit mehreren Paraden in der zweiten Halbzeit wieder gut.
Fazit: Der Sieg des TuS Wagenfeld geht absolut in Ordnung, aber wir können auch zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. Wir haben versucht mit unseren Möglichkeiten nach vorne zu spielen und haben uns nicht nur gegen einen überlegenen Gegner hinten reingestellt
Ankündigung: Nächste Woche spielt unsere I-Herren am Samstag Zuhause gegen den FC Sulingen II. Anstoß ist um 16 Uhr.
Treff der Mannschaft 15 Uhr.
Training findet am Dienstag und Mittwoch statt.

